Und dann ist er da. Dieser Moment.

Jeder von uns wurde mindestens einmal im Leben gefragt, was er oder sie mit dem eigenen Leben anfangen möchte. Ganz klassisch wird schon in KiTa und Grundschule gefragt: “Was willst du denn mal werden, wenn du groß bist?”. Die meisten antworten dann so Sachen wie Tierärtzin, Astronaut, Sänger*in etc. Ich weiß gar nicht, was mal irgendwann mein allererster Wunsch war, was ich machen wollte, wenn ich mal groß bin. In der Schule, zum Ende meiner Regelschulzeit hin, waren meine Ideen Journalistin, Au Pair, Kindermädchen. Geworden bin ich Erzieherin.

Ich bin das gerne. Die Arbeit mit Kindern macht mir Spaß. Natürlich gibt es auch Tage, an denen ich mir denke: “Irgendwas mit Steinen wäre auch nett gewesen.”. Oder irgendwas im Büro. Aber mal ehrlich? Ich? Den ganzen Tag im Büro? Nein, das passt nicht zu mir, so sehe ich mich nicht.

Heute habe ich ein Self Journaling gemacht. Ich habe eine angeleitete Visualisierung meines Zukunfts-Ichs mitgemacht. Ich habe meine Augen geschlossen, und mir wie gefordert vorgestellt, wo ich mich sehe. Wie ich mich sehe, wenn ich an mein eigenes Zukunfts-Ich denke. Und ich sah sie. Ich sah die Frau, die ich sein möchte. So wie ich mir mich selbst vorstelle, wenn ich meine Ziele erreicht habe. Und es hat sich so gut angefühlt. Ich beschäftige mich schon eine Weile mit der Optimierung meiner eigenen Vision von mir selbst. Und es gelingt mir mal besser und mal weniger gut. Das ist ok. Ich bin fine mit mir. Und ich habe noch viel vor.

Und dann war er da. Der Moment, in dem ich mir darüber klar wurde, dass ich mein Leben ein bisschen umkrempeln muss, damit ich die Person sein kann, die ich sein will. Ich habe noch viel Arbeit vor mir. Arbeit an meinem inneren Kind, an meinen Goals und für meinen Weg zu dem Ich, dass ich heute visualisieren konnte.

Ich bleibe Erzieherin. Das ist mein Herzblut. Aber da ist noch mehr. Ich kann mehr. Und ich bin mehr. Einer meiner ersten Schritte wird sein, mir eine Auswahl an Weiterbildungen zu buchen. Ich will lernen. Noch so viel. Und ich will es weitertragen. Ich möchte mein Wissen teilen. Die Hilfen anbieten, die mich selbst weitergebracht haben. Ich will meinen Point of Genius ausbauen.

Und irgendwann ist er da. Der eine Moment, an dem ich sagen kann: “Jetzt habe ich es geschafft”.

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